„Einfach spitze, dass du da bist!“
„Einfach spitze, dass du da bist …“ sangen die Kurrendekinder und der Jugendchor zusammen mit der Gemeinde und begrüßten damit die neue Profilkantorin, Susanne Baumann-Kremzow, zu ihrer Einführung im Gottesdienst am 23.03.2025 in der Marktkirche. Frau Baumann-Kremzow übernimmt die musikalische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Eschwege, die zuvor in den Händen von Susanne Voß lag. Darüber hinaus bietet sie im Sprengel Kassel Aus- und Fortbildungen für Menschen an, die mit Kindern singen möchten. Zuvor war Frau Baumann-Kremzow 23 Jahre in Kaufungen tätig, wo sie sich die Stelle als Bezirkskantorin mit ihrem Mann teilte.
Zu ihrer Einführung waren nicht nur ihre Familie gekommen, sondern auch das gesamte Fachbereichs-team, das in unterschiedlichen Regionen der Landeskirche tätig ist. Mit ihrem musikalischen Gruß ließen sie Vogelgesang erklingen, der bereits einen Vorgeschmack auf ein Schöpfung-Musical, gab, das auch in Eschwege aufgeführt werden soll. Die Eschweger Kollegen, Andreas Batram und von katholischer Seite, Ludwig Zeisberg, spielten zusammen mit Susanne Voß sechshändig am Klavier, eine Premiere, die den dreien sichtbar Spaß machte.
Wie vielstimmig in Wort und Musik ein Gottesdienst sein kann und zudem noch wunderbar klingt und Spaß macht, war an diesem Tag in der Marktkirche zu erleben und wird jetzt sicherlich noch öfter der Fall sein.
Die Kirchenmusik bekommt Verstärkung
Am 1. März hat die neue Profilkantorin, Juliane Baumann-Kremzow, ihre Tätigkeit in der Evangelischen Kirchengemeinde Eschwege aufgenommen.
Sie übernimmt die musikalische Arbeit mit den Kinder- und Jugendchorgruppen, die bislang Bezirkskantorin Susanne Voß geleitet hat.
Diese Tätigkeit übt sie mit einer halben Stelle aus. Mit der anderen halben Stelle fördert sie auf landeskirchlicher Ebene in der Region Nord die Aus- und Fortbildung von Menschen, die mit Kindern singen möchten. Damit verstärkt die Landeskirche die Kirchenmusik in der Region.
Am Sonntag, 23.03.2025 wird sie in einem musikalischen Gottesdienst um 14.00 Uhr in der Marktkirche in ihr Amt eingeführt.
Dazu sind alle Freundinnen und Freunde der Kirchenmusik herzlich eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen im Anschluss kann man Frau Baumann-Kremzow ansprechen und kennenlernen.
Evangelisches Forum: „So war Bonhoeffer nicht! – Gegen den Missbrauch Bonhoeffers für Nationalismus und Gewalt“
Bonhoeffers Weg in den Widerstand- biographische und theologische Hintergründe
Donnerstag, 20. März, 19.00 Uhr, Gemeindehaus Marktkirche, Eschwege
Referentin: Dr. Ruth Gütter, Kassel
Christliche Nationalisten in den USA (darunter auch einzelne Theologen und Filmproduzenten) berufen sich in ihrem politischen Engagement immer häufiger auf Dietrich Bonhoeffer und seine Beteiligung am Widerstand gegen Hitler. Mit Bonhoeffer wenden sie sich gegen die demokratischen Institutionen und schrecken dabei auch vor Gewalt nicht zurück – so z.B. auch vor und nach der gewaltsamen Stürmung des Kapitols. Namhafte Bonhoeffer-Forscher*innen der internationalen Bonhoeffer Gesellschaft (IBG)- darunter auch Wolfgang Huber- haben dagegen im Oktober 2024 in der ZEIT eine Stellungnahme mit dem Titel „So war Bonhoeffer nicht“ veröffentlicht, in der sie dies als einen eklatanten Missbrauch Bonhoeffers bezeichnen.
Leitung: Sieglinde Repp-Jost Präsenz-Veranstaltung
Kirche im Kino
Mut zum Widerstand
Kirche im Kino zeigt Film über Dietrich Bonhoeffer
Anlässlich des 80. Todestages von Dietrich Bonhoeffer läuft im Rahmen der Reihe „Kirche im Kino“ am Sonntag, 09.03.2025 um 17.30 Uhr ein Film über Dietrich Bonhoeffer. Gezeigt wird der Film Bonhoeffer – Die letzte Stufe (1997) von Eric Till, der das Leben und Wirken des evangelischen Theologen und Widerstandskämpfers eindrucksvoll nachzeichnet.
Dietrich Bonhoeffer, einer der bekanntesten Vertreter des christlichen Widerstands gegen den Nationalsozialismus, wurde am 9. April 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg hingerichtet. Sein Einsatz für Gerechtigkeit und sein unerschütterlicher Glaube machen ihn bis heute zu einer inspirierenden Persönlichkeit. Der Film mit Ulrich Tukur in der Hauptrolle zeigt Bonhoeffers Weg vom entschiedenen Theologen über seinen Widerstand im Kreis um Admiral Canaris bis hin zu seiner letzten Gefangenschaft.
Vor dem Film gibt es einleitende Gedanken von Pfarrerin Sieglinde Repp-Jost.
Cinemagic Eschwege, Friedrich-Ebert-Str 27, Eintritt: 6,50 €
Unsere Kirchen brauchen offensive Werbung
Großes Interesse fand die Veranstaltung des Evangelischen Forums Werra-Meißner „Was sind unsere Kirchen wert, wenn die Kirchenbänke leer bleiben?“, die am Dienstag, 25.02.2025 im Cafe‘ Himmelspforte der St. Crucis Kirche in Bad Sooden-Allendorf stattfand.
Dr. Karin Berkemann stellte in ihrem Impulsvortrag das Manifest „Kirchen sind Gemeingüter“ vor. Die nichtkirchliche Initiative fordert, ein breites gesellschaftliches Engagement, um Kirchengebäude vor dem Zerfall oder Abriss zu bewahren. Sie seien Kulturgüter und spielten auch für das Gemeinwohl eine wichtige Rolle. Dafür müssten Kirchen aber radikal offene Orte werden, und neue Nutzungen, z.B. für Kommunen, Vereine und andere Initiativen ermöglichen. In ihrem Vortrag zeigte sie interessante Beispiele, wie Kirchengebäude durch Kooperationen neue Nutzungen erfahren und damit der Schließung oder dem Verfall entgehen.
In den sehr angeregten Tischgesprächen wurde deutlich, dass in vielen Kirchen im Kirchenkreis schon jetzt nicht nur Gottesdienste, sondern auch für Konzerte, Führungen, Vorträge, Ausstellungen stattfinden, alternative Nutzungen mit Kooperationspartnern aber noch nicht wirklich im Blick sind. „Wir müssen viel offensiver aufeinander zugehen,“ sagte Bürgermeister Lukas Sittel aus Witzenhausen und meinte damit sowohl die Kirchengemeinden als auch die Kommunen und Vereine.
Im Kirchenkreis Werra-Meißner gibt es 139 evangelische Kirchengebäude, für die 107 Kirchenvorstände zuständig sind. Für viele Kirchengemeinden sind sie in der Unterhaltung zu teuer und zu groß für die wenigen Gläubigen, die zum Gottesdienst zusammenkommen.
Dennoch sind sie durch ihre zentrale Lage im Ortskern, ihre Architektur und Ausstattung auch Orte, die für Orientierung, Sinn, Gottesnähe und soziale Verantwortung stehen und damit unverzichtbar für das Gemeinwesen seien, so Berkemann.
Der Abend war für viele Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteher, aber auch andere Personen aus den Kommunen ein wichtiger Anstoß darüber nachzudenken, wie man vor Ort das Interesse an den Kirchengebäuden erhöhen kann und wie Kirchengebäude noch genutzt werden könnten.
Dass sich damit nicht nur Chancen, sondern auch Befürchtungen verbinden, wurde ebenso deutlich. „Wie weit darf man gehen?“ fragte eine Teilnehmerin und eine andere „Was muss ich tun, wenn ich mich engagieren will?“
Wenn die „Kirche im Dorf“ bleiben soll, braucht es das Engagement und die Debatte.
EVANGELISCHE KIRCHE IN ESCHWEGE:
Geliebt - befreit - engagiert
Aus der befreienden Liebe Gottes heraus
- feiern wir Gottesdienste
- engagieren wir uns für Kinder un Familien
- laden wir ein zu Stille und Gebet in unseren
- Innenstadtkirchen
- begeistern wir mit Musik und fördern Nachwuchs
- trösten und begleiten wir in der Seelsorge
ÜBER UNS
WILLKOMMEN BEI
EVANGELISCHE KIRCHE
IN ESCHWEGE!
Gemeindeleben in drei selbständigen
Kirchengemeinden, Kirchenmusik und
Konzerte, Jugendarbeit und Kindertages-
stätten in evangelischer Trägerschaft, Altenheim- und die Klinikseelsorge gehören zu dem Spektrum der Arbeiten
und Aufgaben der Evangelischen Kirche in der Kernstadt Eschwege.
Zusammenarbeit hat bei uns eine lange
Tradition: Seit 1929 im Gesamtverband der
Eschweger Kirchengemeinden und seit
2017 im Kooperationsraum.
Kirchenbüro Ost
Erteilt Auskünfte und nimmt Anmeldungen entgegen. Verwaltet das Gemeindehaus in der Rosengasse.
Assistentinnen: Martina Dilchert und Anja Schößler
Kirchstr. 2, 37276 Meinhard
Telefon: 05651 – 3334690
Email: kirchenbuero.grebendorf@ekkw.de
Öffnungszeiten:
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Montag:
8.30 – 12.30 Uhr
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Dienstag:
09.00 - 16.00 Uhr Homeoffice
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Mittwoch:
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Donnerstag:
8.30 – 12.30 Uhr
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Freitag:
9.30 – 12.30 Uhr