Weltgebetstag 2021 Vanuatu

Frauen weltweit bauen auf unsere Solidarität.
Gerade in Krisenzeiten.

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit über 100 Jahren für den Weltgebetstag und machen sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft.

In diesem Jahr kommt der der Gottesdienst zum Weltgebetstag von Frauen des pazifischen Inselstaats Vanuatu. Darin fragen die Frauen: „Worauf bauen wir?“ Diese zentrale Frage eines von Wirbelstürmen immer wieder erschütterten Landes beschäftigt die Bewohner Vanuatus in jeder Situation ihres Lebens. Zerrissen zwischen Modernität und Tradition müssen Rollenbilder neu definiert und das Recht auf Bildung und Selbstbestimmung verstärkt in den Blick genommen werden. Das immens vom Klimawandel betroffene Land muss neue Wege finden, der Weltgemeinschaft zu verdeutlichen, wie jeder Lebensschritt eines Einzelnen Einfluss nimmt auf das Leben anderer. Vanuatu ist keine Industrienation, stößt auch sonst kaum CO2 aus und hat doch schon seit 2 Jahren ein rigoroses Plastikverbot.

Felsenfester Grund für alles Handeln sollten Jesu Worte sein. Dazu wollen die Frauen aus Vanuatu ermutigen. Darin sehen sie ein festes Fundament. „Und unser Handeln ist entscheidend“, sagen die Frauen in ihrem Gottesdienst. Frauen müssen aber auf Vanuatu erst noch Gehör finden. Im Parlament sitzt noch keine einzige Frau, obwohl sich 15 im Jahr 2020 zur Wahl stellten. Auch sonst ist Gewalt gegen Frauen ein großes Problem. Mit seiner Projektarbeit unterstützt der Weltgebetstag Frauen und Mädchen weltweit: Zum Beispiel im pazifischen Raum, auch auf Vanuatu. Dort lernen Frauen sich über Medien eine Stimme zu verschaffen, damit ihre Sichtweisen und Probleme wahrgenommen werden. Oder in Indonesien, wo Frauen neben ökologischem Landbau lernen, welche Rechte sie haben und wie sie um deren Einhaltung kämpfen können.

Wie feiern wir in diesem Jahr in Eschwege den Weltgebetstag?

Zuerst einmal: Ja, der Weltgebetstag 2021 findet unter allen Umständen statt. Ganz wichtig ist uns, dass alle Frauen, Kinder und Männer in der Gebetskette am 5. März 2021 dabei sein können. Das Motto des Weltgebetstags heißt ja: gemeinsam beten- informiert handeln.
Aber: Es wird keinen Präsenzgottesdienst geben! Allerdings steht die Kreuzkirche mit einer informativen und zum Teil auch interaktiven Ausstellung bereit. Die Kirche wird dazu vom 5.3. bis zum 7.3. von 10-18 Uhr geöffnet sein.
Am 5. März selbst wird in dieser Zeit in der Kreuzkirche um 12, 15 und 18 Uhr ein Gebet von Frauen der Eschweger Gemeinden gehalten werden. Außerdem wird der Weltgebetstagsgottesdienst am 5.3. übertragen: um 19 Uhr auf Bibel -TV oder den ganzen Tag auf dem YouTube-Kanal „Weltgebetstag 2021 Vanuatu“ bzw. www.weltgebetstag.de.
Eine Gottesdienstordnung zum Mitfeiern und weiteres Info-Material sind in den jeweiligen Pfarrämtern für Interessierte zu erhalten. Ansprechbar ist auch Pfrin. N. Feller-Dühr, 05651-21819.

Da die übliche Gottesdienst-Kollekte entfällt, sind die vom Weltgebetstag unterstützten Projekte auf Spenden angewiesen. Gerne nehmen wir Ihre Spenden entgegen. Nutzen Sie dazu bitte den digitalen Spendenbutton auf unserer Homepage oder folgende Kontoverbindung:

Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V., Evang. Bank EG, Kassel,
IBAN: DE60 5206 0410 0004 0045 40.
BIC/SWIFT: GENODEF1EK1
Überweisungsträger liegen auch dem obengenannten Info-Material bei.

Für den digitalen Spenden-button nutzen Sie bitte folgenden Link:
https://em.altruja.de/neues-spendenformular-2691/spende

Über diesen QR-Code gelangen Interessierte direkt auf das Spendenformular.

Mehr Infos erhalten Sie auch unter: Home – Weltgebetstag der Frauen

Präzenzgottesdienste entfallen

Aufgrund des hohen Inzidenzwertes im Werra-Meißner-Kreis entfallen bis einschließlich 14. Februar alle Präsenzgottesdienste.

Die Alternativen:

Die Kreuzkirchengemeinde bietet:

  • Einen Sonntagsgruß „on Leine“ an der Kirchentür
  • Offene Kirche:
    • am Sonntag, 31.01., zur ursprünglichen Gottesdienstzeit von 18 Uhr bis 19 Uhr
    • an den Sonntagen 07.02. und 14.02. von 10 Uhr bis 18 Uhr.

Die Stadtkirchengemeinde bietet:

Zoom-Andachten zur Jahreslosung

Einwahl per PC/Smartphone und Telefon

Auch empfehlen wir die Formate im Rundfunk und den ZDF-TV-Gottesdienst.

Zoom-Andachten zur Jahreslosung

Sonntag, 31. Januar 2021, 10 Uhr, Thema: „Barmherzig sein“

Sonntag, 7. Februar, 10 Uhr, Thema: „Wer bin ich?“

Sonntag, 14. Februar, 10 Uhr, Thema: „Lieben“

Sonntag, 21. Februar, 10 Uhr, Thema: „Verzeihen“

Die Andachten werden etwa 30-40 Minuten dauern. Auch Musik ist dabei. Es wäre schön, wenn Sie auf Ihrem Tisch eine Kerze und ein Gesangbuch bereitlegen. Wir werden auch miteinander singen.

Einwahl per PC, Laptop, Tablet oder Smartphone:

Meeting-ID: 243 353 8775

Kenncode: Andacht

https://zoom.us/j/2433538775?pwd=bnd4UG9mMmNVWVFHcTYwOGZmM0VUUT09

Einwahl per Telefon:

069- 3807 9883

Meeting-ID: 243 353 8775

Neue Kollektenordnung

Ab dem 1. Januar 2021 gilt in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck eine neue Kollektenordnung. Hier erfahren Sie, was Kollekten sind und was sich ändert …

Was sind Kollekten?

Kollekten sind freiwillige Gaben, die am Ende eines Gottesdienstes eingesammelt werden. Mit dem Geld werden kirchliche Aufgaben und Projekte außerhalb der eigenen Kirchengemeinde, aber auch Projekte der eigenen Gemeinde unterstützt. Sie sind eine Form der Hilfe von Christen untereinander. Schon in der Bibel wird von der Praxis berichtet, durch Geldsammlungen Gemeinden in Not zu unterstützen. Für den Apostel Paulus drückt sich darin vor allem die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten aus. Denn alle gute Gabe kommt von Gott. Er ist der Geber. Indem wir von unserem Geld abgeben, geben wir etwas zurück, was Gott uns schenkt. Kollekten und Spenden sind deshalb auch ein Ausdruck von Dankbarkeit. Darum haben sie auch ihren Platz im Gottesdienst.

Die „alte“ Kollektepraxis

… bestand aus sog. Pflichtkollekten, die vorab von der Landeskirche festgelegt waren und sog. freien Kollekten, deren Zweck der Kirchenvorstand bestimmte. Jeder Betrag wurde unmittelbar eingezahlt und an den Empfänger weitergeleitet. Dieses Abrechnungsverfahren war äußerst aufwändig und teuer. Manchmal waren vier bis fünf Personen mit einem Betrag beschäftigt.

Die neue Kollektenordnung …

… soll das Abrechnungsverfahren vereinfachen und den Kirchenvorständen die Möglichkeit geben, mehr als bisher eigene Projekte und Zwecke zu bestimmen.

Künftig gibt es pro Kalenderjahr nur noch 10 „Pflichtkollekten“, also Kollekten, deren Zweck durch die Landeskirche vorab festgelegt sind. Dazu gehören z.B. die Kollekte für die Aktion Brot-für-die-Welt am 1. Advent und die Kollekte für den Verein Ausbildungshilfe in den Konfirmationsgottesdiensten.

Über die Verwendung aller übrigen Kollekten entscheidet der Kirchenvorstand.

Allerdings müssen von den Kollekten im Gottesdienst 15% an die Landeskirche abgeführt werden. Diese 15% fließen in einen Kollektentopf, aus dem landeskirchliche Initiativen und Einrichtungen gefördert werden, die sich darum bewerben.

Von dieser Regelung ausgenommen sind Kollekten bei Trauungen, Andachten oder Musikalischen Vespern.

Der Kirchenvorstand der Stadtkirchengemeinde hat beschlossen, die Praxis von zwei Kollekten am Ausgang des Gottesdienstes – eine für die eigene Gemeinde und die andere für einen Zweck außerhalb unserer Gemeinde – beizubehalten.

Von beiden Beträgen werden jedoch künftig jeweils 15% an die Landeskirche weitergeleitet.