Konfirmationsgottesdienst in die Kreuzkirche: „Sundays for hope“

Vieles ist anders dieses Jahr! Sowohl das alltägliche Leben als auch der Gottesdienst, den wir jeden Sonntag feiern – dies betraf auch den diesjährigen Konfirmationsgottesdienst.
Doch eines hat sich nicht geändert: die enorme Wichtigkeit dieses evangelisch-christlichen Familienfestes und damit einhergehend die Emotionen und der besondere, darauf ausgerichtete Gottesdienst. So stand der Konfirmationsgottesdienst dieses Jahr unter einem besonderen Motto: „Sundays for hope“ (Sonntage für die Hoffung). Sieben Konfirmanden: Anna Horche, Elena Lohrum, Vincent Nickel, Jaqueline Putlitz, Lena Rudolph, Jannic Sommer und Max Spilker wurden am 20. September 2020 in der Kirchengemeinde der Kreuzkirche feierlich willkommen geheißen und erhielten die Segnung. Die Chormitglieder des Eschweger Bezirkskantorats unter der Leitung von Susanne Voß übernahmen das Singen in der Kreuzkirche und gestalteten den Gottesdienst mit modernen Liedern lebendig. Ebenso wurden die Konfirmanden durch eine Gesangseinlage („Jesus in my house“) des Jugendleiters Marc Dobat, den die Konfirmanden aus der gemeinsamen Konfi-Freizeit kennen, begrüßt. In seiner Predigt verglich Pfarrer Dühr die Zeiten des Umbruchs oder „Wellen“, die plötzlich auf uns zukommen oder gar überrollen können, mit der Geschichte Noahs und der Arche aus der Bibel. „Die Arche ist ein Symbol dafür, dass das Leben überlebt, dass das Leben eine Chance hat“, so Pfarrer Dühr, „Gott will, dass das Leben gelingt! Schließlich schuf er am Anfang selbst das Leben in dem kosmischen Chaos (hebräisch Tohuwabohu).“ Mit seiner Rede bezog sich der Pfarrer nicht nur auf die aktuelle Situation in unserem Land, sondern auch die Zeiten des Umbruchs im Leben eines jeden Menschen. Schließlich ist eine Konfirmation auch Wendepunkt eines Christenmenschen, denn er markiert das christliche Erwachsensein. Die Taube in der Geschichte von Noah und der Arche ist ein Überlebenszeichen. So wurde auch den Konfirmanden zusätzlich zu ihren Urkunden eine kleine Taubenfigur mit auf dem Weg gegeben, um Sie an daran zu erinnern.

Wir wünschen den sieben Konfirmanden alles Gute und Gottes Segen auf ihren weiteren Lebenswegen!

Ökumenische Andacht: 30 Jahre Deutsche Einheit

In einer feierlichen ökumenischen Andacht gedachten gut 30 Teilnehmer dem 30. Jahrestag der Deutschen Einheit auf den Stufen der St. Elisabethkirche in Eschwege. Auf der Treppe ausgelegte Fotografien mit Motiven aus Zeit der Trennung und der Vereinigung im Jahr 1990 erinnerten an die Zeit des Umbruchs und des neuen Aufbruchs. Pfarrer Michael Sippel stellte in seiner Predigt das Bild vom einen Leib und den vielen Gliedern in den Vordergrund und machte deutlich, dass wir bei aller Individualität aufeinander angewiesen sind und das Vorhandensein von Verschiedenheit die Voraussetzung für Einheit sei. Musikalisch wurde die ökumenische Mittagsandacht von Bezirkskantor Ludwig Zeisberg an verschiedenen Instrumenten begleitet.

Joachim Meister

Gemeindenachmittag in der Auferstehungskirche – Wir starten wieder durch!

Nach einer mehrmonatigen Pause wurde es uns zu ruhig in der Gemeinde und vielen Gemeindegliedern zu trist und traurig zu Hause. Eine gute Gelegenheit, sich in die bunte Vielfalt zu begeben, bot der Gemeindenachmittag der Auferstehungskirche am 1. Oktober. Die Besucher trafen sich zunächst vor dem Gemeinderaum, um dann zu einem gemeinsamen Spaziergang unter dem Motto “ Wer findet die größte Kastanie? Wer das bunteste Blatt?“ aufzubrechen. Mit reicher „Beute“ kehrte die Gruppe nach einer guten Dreiviertelstunde zurück zur Kirche. Neben Blättern und Kastanien für die Tischdekoration hatten die Besucherinnen auch Kaffeedurst mitgebracht – nach dem Spaziergang und einem Psalmgebet schmeckten Kaffee und Kuchen, den fleißige Helferinnen schon vorbereitet hatten, doppelt so gut. Alle waren sich einig: wenn die Situation es zulässt, sehen wir uns am ersten Donnerstag im November um 15 Uhr wieder.

Joachim Meister