Abendmahl in Corona-Zeiten

Es geht! Am Sonntag Okuli haben wir in der Marktkirche einen Abendmahlsgottesdienst gefeiert: mit selbst gebackenem Brot und kleinen Einzelkelchen …

Der „Schützenkelch“ von 1433 und die kleinen Kelche von 1928.

Das Brot haben Konfirmandinnen zu Hause gebacken und in Tüten verpackt. Die kleinen Einzelkelche staubten lange ungenutzt in einer Ecke in Kartons. und Wein/Saft in kleinen Einzelkelchen, die jemand schon 1928 für die Neustädter Kirche angeschafft hat. Lange staubten sie in einer Ecke in Kartons. Jetzt werden sie gebraucht. „Das ist wirklich stilvoll.“ meinte ein Gottesdienstbesucher.

Ein Konfirmand hatte übrigens die zündende Idee: Wir essen draußen unter der Linde. Also sind wir nach dem Dankgebet mit den Gaben aus der Marktkirche nach draußen gezogen, haben uns im großen Kreis aufgestellt, mit Brottüte und Minikelch. „Mein erstes Abendmahl!“, meinte später einer der Konfirmanden. „Echt cool! Essen und Trinken zusammen mit anderen und mit Jesus. Und geschmeckt hat es auch. Würde ich wieder machen.“

Den nächsten Abendmahlsgottesdienst in der Marktkirche feiern wir am Ostersonntag um 10.00 Uhr. Wer dafür ein Brot backen möchte, melde sich bei Pfrin. Sieglinde Repp-Jost. Rezept vorhanden.